Eigentlich wollte ich heute abend ja auf eine Mondfinsternisparty gehen.
Blöd irgendwie, dass kein Mond da war... Also, wahrscheinlich war er schon da, angeblich waren einige ca. 300km weiter westlich auch keine Wolken... nun ja, der Himmel war schön wolkenverhangen und somit, nun ja...
Ich machte mich so gegen 23 Uhr auf zum Denkmal im Viktoriapark auf dem Kreuzberg, weil ich dachte, naja, vll ist ja der Mond hinter den Dächern und ich muss einfach ein bisschen höher... Außerdem konnte ich, mondsüchtig wie ich bin, mich natürlich nicht der Faszination entziehen, welche die Ankündigung Mondfinsternisparty auf mich ausübte... Der Weg zum Denkmal war nun nicht so richtig ausgeschildert, ich glaube, die AnlegerInnen dieses Parkes haben die Wege extra so gemacht um arme neu-BerlinerInnen aus dem Park herauszuhalten... Irgendwann war ich dann aber oben, die Initiatioren, Besitzer eines Absinth-Ladens, hatten einen Ministand aufgebaut und schön gechillte elektronische Musik angemacht, und es waren ungefähr mindestens 15 Leute da die den verhangenen Himmel beobachteten. Nach einer halben Stunde in-den-Himmel-glotzen-und-doch-nix-sehen hab ich mir dann einen Moonwalk-Kräuterlikör geholt und ein bisschen mit den beiden gesmalltalkt und hab mich dann einem älteren Herren angeschlossen um auf dem Weg nach unten nicht in die falsche Richtung zu laufen - der Mond konnte ja nicht leuchten... Der Herr entpuppte sich als uralt-Kreuzberger (mit unglaublichem Berlinerisch, wa?), seines Zeichens pensonierter Ingenieur, der auf dem Weg nach unten anfing, mir von der Bedeutung des Denkmals zu erzählen (wurde anlässlich der Befreiungskriege 1813 gebaut - ich Geschichtsass....), von einem gewissen Künstler namens Schinkel berichtete, mich in die Kreuzberger Jazzszene einwies, mir das Haus zeigte, in dem Konrad Zuse den ersten Computer baute und noch einiges anderes über Kreuzberg, die Offizierswohnungen im alten Postbezirk 61, die Wochenmärkte, den Umbau der Markthalle, den Bergmannkiez und die Hinterhöfe zu berichten wusste. Das alles nicht nur auf dem Weg nach unten sondern hinterher noch bei einem Glas Rotwein in einer der Eckkneipen in der Bergmannstraße.
Alles in allem also ein entspannter lehrreicher Abend. Auch ohne Mond.
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Und das passt jetzt nicht, aber ich darf es den geneigten LeserInnen nicht vorenthalten....
El Mexicano no saluda: te dice "que onda guey"
El Mexicano no tiene amigos: tiene CARNALES
El Mexicano no se cae: se da un chingadazo
El Mexicano no molesta: el chinga
El Mexicano no se molesta: se encabrona
El Mexicano no te golpea: te da un putazo
El Mexicano no es cualquier: es MEXICANO !!!
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|Truck full of Mexicans| '|""";.., ___.
|_..._...______====|= _|__|..., ] |
"(@ )'(@ )""""*|(@ )(@ )*****(@)
U HAVE JUSS BEEN HIT BY DA MEXICAN TRUCK ......
IT HAS A VIRGIN PAINTED ON THE HOOD, A HALF NAKED AZTEC PRINCESS ON THE TRUNK, GOLD RIMS, A COOLER FULL OF CORONAS, AND NO INSURANCE.
17. August 2008
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2 Kommentare:
Lass die Finger von die alten Herren, du Jöre, wa?
Oda schtimmt det etwa nich, det det nüschte für dich is?
Also kieck ma lieber nachen Millionär in deinen Alter!
Scheene Jrüße ausse Heimat!!
Also Kind ...
gips einklich mal einen Tach, an dem Du niemanden kennenlernst?
P
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