Die erste Hälfte der Nacht war ziemlich zäh, die zweite ging, vor allem weil ich eine dreiviertel Stunde früher Schluß hatte da meine Mfg nichts mehr zu tun hatte... Heut hab ich was neues gelernt - Elch-, Osterhasen- und Teddy-T-Shirts, Kissen, Taschen und Lätzchen bedrucken. Bei der Gelegenheit hab ich mich auch gleich verbrannt, aber nicht so schlimm. Außerdem haben die Elche Weihnachtsmützen auf, die man aber abschneiden muss und mit in die Verpackung tun. Warum kann ich sie dann nicht gleich dran lassen fragt man sich doch da.
Meine persönliche Nervensäge geht mir immer noch ziemlich auf den Zeiger. Die fragt mich ständig aus. Und heute gab es wieder 2 Wie lang schläfsch als?
Dialog des Tages (äh, der Nacht) mit Miss Ich-benutze-soviel-Wimperntusche-dass-andere-
Menschen-damit-jahrelang-auskämen:
Sie: Warum trägsch kei so Hose wo unte eng sin?
Ich: Weil ich sie brutal häßlich finde. Außerdem hab ich keinen Bock, mir dauernd neue Hosen zu kaufen, weil die alten out sind.
Sie: Ich kauf mir im Jahr mindeschtens 20 neue Hose.
Nun ja.
Jetzt geh ich schlafen. Morgen ist frei, hier ist ja Katholikenland, und dann noch einmal arbeiten und dann ist Wochenende, juhu!
31. Oktober 2007
30. Oktober 2007
Tag zwei
So, die zweite Nacht ist rum, die dritte steht kurz davor. Das ist seltsam - ich habe heute morgen gearbeitet und heute abend werde ich schon wieder arbeiten. Wer arbeitet schon zweimal am Tag?!
Die letzte war allerdings nicht so schlimm wie die erste, man könnte sogar behaupten dass es ganz witzig war. Ich bin in der Abteilung "Fun Artikel", das heißt wir sind die ganze Zeit dabei, Fotos auf Tassen, Teddys, Elche, Osterhasen (!), Grillschürzen oder Mauspads zu drucken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was manche Menschen für Fotos dort abgeben. Mal abgesehen davon, dass einige ganz schön häßliche (sowohl Menschen als auch Fotos) dabei sind, ist fast der Großteil unscharf, die Leute gucken dämlich oder das Foto ist sonstwie suboptimal (Menschen im Hintergrund, die nicht aufs Foto gehören, über- oder unterbelichtet, rote Augen, die ganze Palette halt). Angeblich guckt man nach einigen Jahren (!) nicht mehr die Fotos an sondern "übersieht" sie praktisch, aber solange wollte ich da eigentlich nicht bleiben.
Außerdem habe ich eine, wie soll ich sagen, interessante Mitarbeiterin, die mit mir angefangen hat. Alina, 18, keine Ausbildung, möchte Arzthelferin werden, aber irgendwie nur in einer einzigen Praxis in Freiburg, hat einen Freund und einen Zweitfreund und fragt mich ständig, was sie nun tun soll ("Wie bringt man seinen Freund dazu, dass er Schluß macht?"). Nun ja, ich gebe mein bestes und versuche nicht zu lachen. Dieser bescheuerte Akzent geht mir am meisten auf die Nerven. Jeden (!) den wir treffen fragt sie wie lang er tagsüber schläft ("Wie lang schläfsch als?") und auch sonst ist Madam gewöhnungsbedüftig. Quote of the night (auf die Anweisung, sie möge doch bitte einen (zugegeben ziemlich großen) Stapel Fotos schneiden): "Das mach ich aber nicht alles!" (Die Frau will übernommen werden - von Zeitarbeit in richtige Arbeit) und ist nur am Rumstänkern. Naja, am Sonntag kommt auch noch ihre Freundin, dann können die zwei sich ja gegenseitig nerven.
Es ist ein komisches Gefühl, sozusagen gegen alle anderen und ihren Tagesablauf zu arbeiten. Ich komm heim und andere Menschen fahren grad zur Arbeit. Es ist als lebe man in einer Parallelwelt.
Die letzte war allerdings nicht so schlimm wie die erste, man könnte sogar behaupten dass es ganz witzig war. Ich bin in der Abteilung "Fun Artikel", das heißt wir sind die ganze Zeit dabei, Fotos auf Tassen, Teddys, Elche, Osterhasen (!), Grillschürzen oder Mauspads zu drucken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was manche Menschen für Fotos dort abgeben. Mal abgesehen davon, dass einige ganz schön häßliche (sowohl Menschen als auch Fotos) dabei sind, ist fast der Großteil unscharf, die Leute gucken dämlich oder das Foto ist sonstwie suboptimal (Menschen im Hintergrund, die nicht aufs Foto gehören, über- oder unterbelichtet, rote Augen, die ganze Palette halt). Angeblich guckt man nach einigen Jahren (!) nicht mehr die Fotos an sondern "übersieht" sie praktisch, aber solange wollte ich da eigentlich nicht bleiben.
Außerdem habe ich eine, wie soll ich sagen, interessante Mitarbeiterin, die mit mir angefangen hat. Alina, 18, keine Ausbildung, möchte Arzthelferin werden, aber irgendwie nur in einer einzigen Praxis in Freiburg, hat einen Freund und einen Zweitfreund und fragt mich ständig, was sie nun tun soll ("Wie bringt man seinen Freund dazu, dass er Schluß macht?"). Nun ja, ich gebe mein bestes und versuche nicht zu lachen. Dieser bescheuerte Akzent geht mir am meisten auf die Nerven. Jeden (!) den wir treffen fragt sie wie lang er tagsüber schläft ("Wie lang schläfsch als?") und auch sonst ist Madam gewöhnungsbedüftig. Quote of the night (auf die Anweisung, sie möge doch bitte einen (zugegeben ziemlich großen) Stapel Fotos schneiden): "Das mach ich aber nicht alles!" (Die Frau will übernommen werden - von Zeitarbeit in richtige Arbeit) und ist nur am Rumstänkern. Naja, am Sonntag kommt auch noch ihre Freundin, dann können die zwei sich ja gegenseitig nerven.
Es ist ein komisches Gefühl, sozusagen gegen alle anderen und ihren Tagesablauf zu arbeiten. Ich komm heim und andere Menschen fahren grad zur Arbeit. Es ist als lebe man in einer Parallelwelt.
29. Oktober 2007
Mein erstes Mal...
... seltsames Gefühl, sowohl beim Arbeitsanfang als auch beim -ende "Guten Morgen" zu sagen und zur Verabschiedung "bis nachher"
Ich geh dann mal schlafen... Gute Nacht...
Ich geh dann mal schlafen... Gute Nacht...
22. Oktober 2007
Homer: Marge? Since I'm not talking to Lisa, would you please ask her to pass me the syrup?
Marge: Dear, please pass your father the syrup, Lisa.
Lisa: Bart, tell Dad I will only pass the syrup if it won't be used on any meat product.
Bart: You dunkin' your sausages in that syrup homeboy?
Homer: Marge, tell Bart I just want to drink a nice glass of syrup like I do every morning.
Marge: Tell him yourself, you're ignoring Lisa, not Bart.
Homer: Bart, thank your mother for pointing that out.
Marge: Homer, you're not not-talking to me and secondly I heard what you said.
Homer: Lisa, tell your mother to get off my case.
Bart: Uhhh, dad, Lisa's the one you're not talking to.
Homer: Bart, go to your room.
Marge: Dear, please pass your father the syrup, Lisa.
Lisa: Bart, tell Dad I will only pass the syrup if it won't be used on any meat product.
Bart: You dunkin' your sausages in that syrup homeboy?
Homer: Marge, tell Bart I just want to drink a nice glass of syrup like I do every morning.
Marge: Tell him yourself, you're ignoring Lisa, not Bart.
Homer: Bart, thank your mother for pointing that out.
Marge: Homer, you're not not-talking to me and secondly I heard what you said.
Homer: Lisa, tell your mother to get off my case.
Bart: Uhhh, dad, Lisa's the one you're not talking to.
Homer: Bart, go to your room.
17. Oktober 2007
Traumzeit
Warum gibt es keinen Begriff in unserer Sprache, der den Zustand zwischen Wachen und Träumen beschreibt? Diese Phase kurz vor dem Aufwachen, in der Traum und Realität verschwimmen und man auch die beklopptesten Gedanken nicht hinterfragt.
Heute morgen, nachdem ich um 6 Uhr von der Straßenbahn geweckt wurde, versuchte ich mit Ohropax weiter zu schlafen, was nach einiger Zeit auch gelang - aber natürlich verarbeitete mein Unbewusstsein dieses komische Gefühl sofort, was mich immer beschleicht, sobald ich meine Ohren damit verstopft habe. Ich fühle mich sofort fast ausgeschlossen von der Welt, als gäbe es nur mich und die Welt höre außerhalb meiner Ohren auf...
Dieser Zustand schlug mit voller Wucht zu: Ich ,,wachte auf'' und war gelähmt - konnte keinen Finger rühren und nicht sprechen, versuchte Daniele (der seelenruhig neben mir schlummerte) auf meinen Zustand aufmerksam zu machen, was aber nicht gelang. Irgendwann schaffte ich es, meine Ohren wieder zu befreien, atmete tief durch, verstopfte sie wieder, schlief weiter - und machte das gleiche nochmal durch. Nach diesem Erlebnis verstaute ich die Ohropax neben meinem Kopfkissen und schlief wieder ein, nicht ohne in der nächsten Traumepisode Mama von meinem Erlebnis zu erzählen, die mir mitteilte, es gäbe Leute, die durch den Gebrauch von Ohropax gelähmt seien - auch hinter noch, als sie schon wieder hörten.
Ah ja.
Während sie mir das mitteilte stand Kai-Ingela (?!) nebendran und erklärte, es sei sowieso besser, Ohropax von innen zu verwenden, indem man es in den ja wohl bekannten inneren Ohrausgang hinter den Backenzähnen schiebe. Das sehe dann auch nicht so komisch aus.
Sicher.
Aufgewacht bin ich dann mit einem Brötchen in der Hand und war doch einige wenige Sekunden der Ansicht, es grenze doch fast an Zauberei, dass ich mit geschlossenen Augen das Brötchen in meiner Hand fühlen und auch hineinbeißen könne, mit offenen Augen hingegen wäre es verschwunden. So lag ich im Bett und öffnete und schloß meine Augen, verzückt über dieses seltsame Phänomen.
Zauberei.
Heute morgen, nachdem ich um 6 Uhr von der Straßenbahn geweckt wurde, versuchte ich mit Ohropax weiter zu schlafen, was nach einiger Zeit auch gelang - aber natürlich verarbeitete mein Unbewusstsein dieses komische Gefühl sofort, was mich immer beschleicht, sobald ich meine Ohren damit verstopft habe. Ich fühle mich sofort fast ausgeschlossen von der Welt, als gäbe es nur mich und die Welt höre außerhalb meiner Ohren auf...
Dieser Zustand schlug mit voller Wucht zu: Ich ,,wachte auf'' und war gelähmt - konnte keinen Finger rühren und nicht sprechen, versuchte Daniele (der seelenruhig neben mir schlummerte) auf meinen Zustand aufmerksam zu machen, was aber nicht gelang. Irgendwann schaffte ich es, meine Ohren wieder zu befreien, atmete tief durch, verstopfte sie wieder, schlief weiter - und machte das gleiche nochmal durch. Nach diesem Erlebnis verstaute ich die Ohropax neben meinem Kopfkissen und schlief wieder ein, nicht ohne in der nächsten Traumepisode Mama von meinem Erlebnis zu erzählen, die mir mitteilte, es gäbe Leute, die durch den Gebrauch von Ohropax gelähmt seien - auch hinter noch, als sie schon wieder hörten.
Ah ja.
Während sie mir das mitteilte stand Kai-Ingela (?!) nebendran und erklärte, es sei sowieso besser, Ohropax von innen zu verwenden, indem man es in den ja wohl bekannten inneren Ohrausgang hinter den Backenzähnen schiebe. Das sehe dann auch nicht so komisch aus.
Sicher.
Aufgewacht bin ich dann mit einem Brötchen in der Hand und war doch einige wenige Sekunden der Ansicht, es grenze doch fast an Zauberei, dass ich mit geschlossenen Augen das Brötchen in meiner Hand fühlen und auch hineinbeißen könne, mit offenen Augen hingegen wäre es verschwunden. So lag ich im Bett und öffnete und schloß meine Augen, verzückt über dieses seltsame Phänomen.
Zauberei.
11. Oktober 2007
Amarantroter Ufo
Grad hab ich dem Mann ein Überraschungsei aus dem Edeka mit Frau Meyer (sie war aber nicht da) mitgebracht. Früher (ja, ich weiß, als ich noch Kind war...) waren da mal Figuren drin. Die Sammelfiguren waren immer doof, die zum Zusammenbauen waren viel toller, weil man sie ja eben zusammenbauen konnte. Aber in dem heutigen Ei haben wir etwas gefunden, von dem wir beide nicht rausfinden konnten, zu was es dient. Auf der Anleitung [...] war zwar etwas abgebildet, aber so richtig eindeutig wars nicht.
Nun ja, es ist ein - wie sagte Pippi - Spunk, den man anderen Menschen an den Pulli (Woll~ , an anderen hält er nicht) werfen kann. Dolles Ding.
Und es heißt Amarantroter Ufo. Ich glaube 1. nicht, dass die Magic-Kinder wissen, was amarant ist (falls es was mit dem Namen zu tun hat, zumal das Teil nicht mal amarantrot ist) und 2., dass es ja wohl DAS Ufo heißt.
Oder etwa nicht?
Zum Weiterlesen:
http://www.magic-kinder.com/mkv2/DE_de/cercasorprese.do?character=69TT017&property=69
Nun ja, es ist ein - wie sagte Pippi - Spunk, den man anderen Menschen an den Pulli (Woll~ , an anderen hält er nicht) werfen kann. Dolles Ding.
Und es heißt Amarantroter Ufo. Ich glaube 1. nicht, dass die Magic-Kinder wissen, was amarant ist (falls es was mit dem Namen zu tun hat, zumal das Teil nicht mal amarantrot ist) und 2., dass es ja wohl DAS Ufo heißt.
Oder etwa nicht?
Zum Weiterlesen:
http://www.magic-kinder.com/mkv2/DE_de/cercasorprese.do?character=69TT017&property=69
10. Oktober 2007
Wie dämlich kann man aussehen?
Ja, geht es noch besser? Vielleich sah Mama noch ein bisschen dämlicher aus, als ich ihr diese Halterung für das schnurlose Telefon gehäkelt hatte...Naja, noch wirkt die Betäubung und ich kann noch darüber lachen, dass ich ausseh wie ein Hamster und es pfeift wenn ich versuche zu schlucken. Während der OP war mir nicht so nach Lachen zumute, es war auch nicht so richtig witzig - hab glaub ich selten einen schrecklicheren Arztbesuch durchlebt...
Hoffentlich hält die Betäubung noch ein bisschen...
6. Oktober 2007
Tikketz
So, gestern haben wir unsere Flug-Tickets gekauft. Also, ich hab meins angezahlt und Anne hat gleich alles gezahlt - wenn bei viermal zählen nur zweimal der richtige Betrag rauskommt, ist das schlimm?
Wir fliegen am 28. März hin und am 25. Mai zurück. Ganz schön teuer so ein bisschen rumfliegen...
Mechiko wir kommen!
Wir fliegen am 28. März hin und am 25. Mai zurück. Ganz schön teuer so ein bisschen rumfliegen...
Mechiko wir kommen!
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