19. Januar 2009

Nichts ist phantastischer als die Realität

sagt Hans Peter immer. Ein Zitat von Egon Erwin Kisch. Er meint damit zwar unsere Teilnehmer, aber ich habe heute eine Geschichte für euch, die man getrost ebenfalls unter dieser Überschrift erzählen kann.
Sie handelt von einem Rottweiler, der den Eltern eines Arbeitskollegen von Jaquis Bekanntem gehört (wahrscheinlich sind die ganzen Spinne-in-der-Yuccapalme-Geschichten wirklich passiert, nur weil keiner mehr genau weiß wem hören sie sich so unglaublich an - wie dem auch sei, diese ist wirklich passiert - und ich merke grade, dass sie dadurch, dass ich das sage, eigentlich unglaubwürdiger klingt...).

Besagter Bekannter musste vor ein paar Tagen auf den Rottweiler seiner Eltern aufpassen, weil die aus irgendeinem Grund nicht konnten. Da er noch etwas im Mediamarkt besorgen wollte nahm er also den Hund und fuhr in den Mediamarkt. Dort musste er in ein höher gelegenes Stockwerk, fuhr also mit der Rolltreppe. Der Rottweiler (vielleicht stresste ihn das Rolltreppe fahren so, man weiß es nicht, er war wohl auch nicht mehr der jüngste) bekam leider auf halbem Weg einen Herzinfarkt und starb. Mitten auf der fahrenden Rolltreppe lag nun also der tote Köter. Mit Hilfe einiger Mitrolltreppefahrenden gelang es dem armen Menschen, das Vieh über das Ende der Rolltreppe zu bugsieren (man möchte sich nicht die wohl sonst eingetretene Sauerei vorstellen...) und im nächsten Stock abzulegen. Nun haben natürlich MediamarktmitarbeiterInnen keine Verwendung für einen toten Rottweiler in der Fernsehabteilung, sie baten ihn (also nicht den Rottweiler) also, bitte den Hund zu entfernen und halfen ihm aus mit einem leeren Karton eines Fernsehers. Dort hinein wurde nun der Hund verfrachtet und nach draußen ins Auto verfrachtet. Worauf besagter Bekannter wieder in den Mediamarkt ging, um das zu besorgen weswegen er eigentlich gekommen war. Nach erfolgtem Einkauf kehrte er also zum Auto zurück, um dort feststellen zu müssen, dass jemand, wohl in der freudigen Erwartung eines neuen Fernsehers, die Scheibe eingeschlagen und den Karton samt totem Rottweiler geklaut hatte...

Zum Abschluss stelle man sich nun noch die Gesichter der feisten Diebe beim Öffnen des Kartons vor...

Wie der arme Mensch seinen Eltern sowohl den Tod als auch das anschließende Verschwinden ihres Köters erklärt hat wusste Jaqui leider nicht...

4 Kommentare:

stitch hat gesagt…

Hat eigentlich jemand bemerkt, dass die Aufteilung der Seite im Goldenen Schnitt vorgenommen wurde?!
Nö, oder?
Wusste ichs doch...

nora hat gesagt…

also...naja...ich will ja jez nich sagen, ich würde geschichten aus zweiter/dritter hand nich glauben...aber naja, irgendwie....aber ok...wenn du sagst sie is wahr....;)

Anonym hat gesagt…

cha,- wach ich denn nun waah? Ich der Chottweila in ächt totgeginkt oda hatta sich selpcht auch dem Fenchta dech Autoch tchu Poden gechtürchtcht? Oda hatta Lepenchtcheichen in dem Auto kemacht, auf dach ihn eina darauch pefreien vollte?
Wie man ech macht, ich ech falch, nich?
Wer chich in Kefaah pekippt, kommt dachin umm.
Merke: Wer kein Rottweiler hat, hat es im Media-Markt einfacha.

nora hat gesagt…

nur so

http://diegesellschafter.de/uebermacht/index.php

hört sich interessant an, hab ich grad gefunden auf der suche nach info über gentechnisch manipulierte pflanzen...und grad gesehen, das dies festival grad in berlin is...in bremen leider erst im märz,---