31. Mai 2008

Pathetisch und stolz drauf...

Wenn man nichts erwartet kann man auch nicht enttaeuscht werden. Aber was waere das fuer eine Beziehung - egal welcher Art - in der man nichts erwarten kann?! Eine Beziehung ohne Erwartung. Da hat man ja ueberhaupt keine Verlaesslichkeit und kein Vertrauen. Geht das? Gibt es Menschen, die keine Verlaesslichkeit brauchen? Ist es erstrebenswert das nicht zu brauchen, macht es einen unabhaengig oder frei?
Wenn man sich auf niemanden verlassen kann muss man sich auf sich selbst verlassen koennen - aber reicht das? Kann jemand so mit sich selbst im Reinen sein dass er nur sich selbst und sonst niemanden braucht? Ist es nicht auch schoen, sich auf andere verlassen zu koennen? Ist das nicht die Grundessenz jeder Beziehung? Jemand, der das nicht kann/kennt - fehlt dem nicht was? Derjenige, der Vertrauen nicht kennt tut mir leid, denn es bedeutet auch Geborgenheit und das ist doch schon sowas wie das ein Grundbeduerfnis. Und wenn man es jetzt arg runterbricht ist man eigentlich bei Liebe angekommen. Vertrauen ist Liebe. Liebe ist Vertrauen. Wer das nicht hat ist schon arm.
Und jetzt mal andersrum - wenn jemand keine Verlaesslichkeit bieten kann, dann deswegen weil er sie nicht kennt? Bedeutet das am Ende, dass Menschen, auf die man sich nicht verlassen kann diese Erfahrung nur unzulaenglich gemacht haben? Was den Schluss zulaesst - und der gefaellt mir eigentlich - dass es, so schwer es auch ist, eine Aufgabe sein kann, Vertrauen zu schenken, so dass andere es erfahren und lernen koennen, und letztendlich auch weitergeben? Das erfordert aber Staerke, denn die Enttaeuschung ist eigentlich vorprogrammiert. Und ich glaube nicht, dass man Enttaeuschungen besser ertragen kann wenn man sie vorher weiss.

Aber kann man nicht die Welt nur besser machen, indem man das Gute (was auch immer das sein mag) weitertraegt? Eine immerwaehrende Frage auf dieser Reise - faellt alles irgendwie auf mich zurueck? Bekommt der Mensch, dessen Namen ich nicht weiss, und dessen Muetze ich aus Versehen hab von jemandem anderen eine neue, auf irgendeinem Weg, der bei Mauricio losgeht (welchem ich meine alte geschenkt habe)?

Was sagt ihr dazu?

Noch ein Video zum Thema...

30. Mai 2008

Lecker

Mango nehmen, ins Gefrierfach tun, frieren, essen. Schmeckt wie Mangoeis. Allerdings weiss ich nicht, ob das mit den grossen geht. Also falls jemand diese hier findet, lieber die nehmen:

Kunstkritik erwuenscht!

Hier sind ein paar Fotos von Steven, dem logischerweise naechsten Van Gogh, und stellt euch vor, ich wohne bei ihm! Ob ich da wohl mal was rausschlagen kann? Er bittet um reichhaltige und ausfuehrliche Kritik!!!


Mayan Mavens Moon


Figure purple and yellow


Beach bright sunset


Paris '73

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Watch out, hier drunter ist noch ein neuer Post!

*Neid an*

Ich bin so braun, dass ich mir heute ein gelbes Hemd gekauft hat und es sieht so gut aus! *Neid aus*

Heute waren wir schon wieder in einer Cenote. Und in was fuer ner geilen. Sie heisst Tza-ujun-kat, das spricht man Tzankwat (ungefaehr). Wieder nur ein Loch im Boden, vll 7 Meter Durchmesser, und nebendran noch ein Loch, 1,5 Meter, durch das man runtergestiegen ist. Unten war sie dann voll riesig, das ganze etwa 15 Meter tief, und unten etwa 100 Durchmesser. In der Mitte war Stein und drumherum in einem U das Wasser. Das geilste war, an einer Stelle, wo eigentlich die Wand sein sollte, war auch Wand (man stelle sich mal sowas vor...), aber nur bis 30cm unter die Wasseroberflaeche. Und darunter bog die Wand nach hinten ab und ging weg (tap tap). Das Wasser war sehr klar, so dass man sehen konnte, _dass_ sie weg war und dass es ziemlich tief war, aber nicht _wie_ tief... Wir drei (Steve, Arturo und ich) haben 30 bis 100 Meter geschaetzt. Ich hab 30 gesagt, das ist natuerlich richtig.
Hier mal ein Bild, mal wieder Frau Google gefragt. Eigentlich koennt ihr das auch selber machen, aber so bin ich nun mal, gelle?



Die Wand hinter dem Typen ist die, wo es so krass runtergeht. Wie dummbloedbeschissen dass ich meine Taucherbrille nicht mitgenommen hab. Nun ja, Dummheit wird ja bekanntlich bestraft...

Noch was: Arturo hat einen befreundet Fotographen gefragt ob er was wegen einem Job weiss, und, ich weiss, schon wieder wat neues, aber dafuer konkreter. Der Typ arbeitet bei einer Organisation, die indigenen Kindern Fruehstuck bringen. Wie genau das laufen soll weiss ich noch nicht, aber wir gehen morgen frueh hin und fragen. Dann werd ich auch gleich berichten, denn jetzt geht das Internet wieder.

27. Mai 2008

La alemana loca k perdió su vuelo

Jaja, das waren aufregende Tage. Wir sind doch nicht nach DF gefahren, sondern sind in Mérida geblieben. Am Sonntag, also gestern, ging Annes Flug nach Alemania. Eigentlich wollten wir ja zusammen fliegen, aber als es dann immer spaeter wurde hab ich beschlossen, hier zu bleiben, denn sonst mache ich ja voll den Umweg wenn ich nach San Cristobal will. Mit noch ein bisschen Zeit mit Ruby-Anne in Df waere es ok gewesen, aber so bin ich lieber hier geblieben.
Also, the story is:
Wir hatten zwei Zettel, auf denen verschiedene Abflugzeiten draufstanden. Entweder um 12 oder um 8. Am Samstag haben wir die ganze Zeit versucht, Iberia zu erreichen, aber es ging keiner ans Telefon, also konnten wir nicht rausfinden, wann der Flug geht, und ihn auch nicht bestaetigen. Tolle Wurst. Deswegen sind Anne und Arturo am Samstag zum FLughafen gefahren, um den Flug zu bestaetigen. Es gab aber keinen Iberiaschalter, und sie haben schon mal den Flug nach DF gebucht. Um 9 Uhr morgens.
Also sind wir gestern dann auf 9 zum Flughafen gefahren. Da war ein ganz netter Mensch, der konnte deutsch (im Selbstlernkurs beigebracht, echt super!), der noch mal Iberia angerufen hat, aber sie sind immer noch nicht rangegangen. Krass, er meinte, vll weil Sonntag ist. ¿¿Hallo?? Er konnte leider auch nicht rauskriegen, wann der richtige Flug war.
Nun ja, einchecken war ab 9. Wir standen also da und konnten uns nicht trennen, und um 10 nach 9 ist sie dann reingegangen. Wir restlichen, Arturo und Mauricio, haben uns ans Fenster gestellt, von wo aus man die Flieger sehen konnte, und haben da einen Flieger ihrer Airline gesehen. Der losgeflogen ist. 5 Minuten spaeter kam sie dann wieder... Nun ja, ich dachte immer, die Zeit auf dem Ticket ist die Einchecklosgehzeit und nicht die Eincheckendezeit.
Gut, es gab noch einen Flieger, um 12. Mit dem haette sie auf jeden Fall den ersten Flug nicht bekommen. Tja, Pokarte. Wir haben also einen Kaffee getrunken und auf den zweiten gewartet (eigentlich haette sie zahlen muessen fuer den Flug, es war ja kein Umbuchen, sondern eigentlich ein neuer Flug... aber der nette Mann hat das gedreht, dass es trotzdem ging). Den hat sie dann gekriegt und wir "Daheimgebliebenen" haben auf einen Anruf aus DF gewartet, dass sie den zweiten Flug nicht nehmen kann... Arturo hatte ihr schon die Adresse seiner Cousine dort gegeben... Nun ja, vorhin hab ich dann ne Mail aus Deutschland bekommen dass alles glatt gegangen ist und sie wohlbehalten angekommen ist!!! K locura!

Gut, nachdem sie geflogen ist sind wir wieder zurueck in die Stadt gefahren und ich bin mit Mauricio zu einer Ruinen gefahren. Das ist nett, Sonntag ist da naemlich Eintritt frei. Und weswegen wir hingefahren sind: Da gibts eine Cenote. Voll geil, baden zwischen Ruinen. Die Dinger waren ja heilig fuer die Majas, schon witzig, wenn man bedenkt, wass da frueher abgegangen sein muss... Jetzt war nur alles voller badender Mex ;-) Und es sah voll lustig aus, denn unter Wasser muessen Stalagtiten oder so sein, denn ueberall konnte man mitten im Wasser stehen. Und Seerosen gabs, und da das Wasser voll klar war konnte man die auch unter Wasser sehen.
Wir sind mit Klamotten rein, weil wir keine Badesachen mit hatten (machen hier eh alle, ich glaub hier gibts gar keine Badesachen...), das war schoen kuehl hinterher. Sind dann noch Ruinen anschauen gegangen, Dzibilchaltun heissen sie uebrigens, und da gibts das gleiche wie in Chichén Itzá, mit der Tagundnachtgleiche, Equinoccio, ich hab das hier mal vorbereitet:



Danach sind wir zu seinem Papa nach Haus gefahren und haben dort uebernachtet. Nett, mit Schwimmmoeglichkeit im Garten. Jetzt sind wir wieder bei Arturo und Steve. Mal sehen, was als naechstes kommt.

Hier noch ein paar fotos locas de la ultima noche con Anne de la banda loca:


hinten: Steve und Mauricio, vorne Arturo









Hab ich eigentlich schon erwaehnt, dass alle Mexikaner scheisse aussehen - natuerlich alle bis auf unsere banda loca! Und immer wenn wir mit denen jemanden in der Stadt getroffen haben hat der auch gut ausgesehen. Das nur mal am Rande.

25. Mai 2008

Unternehmungen

Wie sind immer noch in Merida und lassen uns von unseren Gastgebern die Gegend zeigen. Und die ist echt schoen! Vorgestern waren wir in einer Cenote baden. Sie heisst Noc Ac Von sowas hab ich schon mal geschrieben, in Tulum waren wir in einer schnorcheln. In diesr hier konnte man jetzt einfach nur schwimmen. Wahrscheinlich auch tauchen, aber sie war ziemlich klein, vll 10 Meter Durchmesser. Also an der Wasseroberflaeche. Der Eingang war vll 3 Meter. Man muss sich das ganze vorstellen wie eine Weinkaraffe, Dekanter (wie man das auch immer schreibt) oder eine Blumenvase. Der Eingang oben ist einfach ein Loch im Boden, was sich dann verbreitet und eine Art Hoehle bilder, die oben offen ist. Und hier in Yucatan sind ganz viele, hab mal Frau Google gefragt:

"Das Wort Cenote hat seinen Ursprung vom Mayaword “Dzonot”, was heiliger Brunnen heißt. Die heiligen Cenoten wurden nicht nur als Brunnen genutzt, sie waren auch der Eingang zur wichtigen Unterwelt der Mayas.
Vor etwa 40 Millionen Jahren war die Halbinsel Yucatán ein Korallenriff. Heute ist die Halbinsel eine riesige Plattform aus Kalkstein. Tausende Flüsse strömen unter die Kalksteinfläche. Die Eiszeit ist für die Veränderungen des Meeresspiegels verantwörtlich, die dafür gesorgt hat, daß die Halbinsel immer weiter aus dem Wasser gehoben wurde. Dieser Umstand sorgte über Jahrhunderte dafür, daß Cenoten entstanden."

Als die sagten wir fahren zu einer Cenote baden, hatten wir uns beide irgendwie was groesseres vorgestellt, hihi. Ich schau mal, ob ich ein Foto finde. Aber es war total schoen, das Wasser war schoen kalt und man konnte von oben immer reinspringen. Und in der Cenote drin hat das Wasser so reflektiert, dass alles, was unter Wasser war, blau war. Wenn jemand reingesprungen ist hat es voll schoen geleuchtet.

In englischen Reisefuehrern steht uebringens immer, wie man Cenote aussprechen soll: say– NO–tay. No comment.

Hier mal das unspektakulaere Loch:



Abends waren wir am Strand von Progreso und haben da uebernachtet. Da wir ja eh nur in Haengematten schlafen war das nicht so schwer, denn man kann die mitnehmen und da einfach zwischen die Palmen haengen. Das war geil, morgens unter einer Kokospalme aufwachen ;-) Hab logischerweise meine Kamera direkt neben die Hamaca getan, damit ich gleich morgens beim Aufwachen ein Foto machen konnte ;-)
Dann sind wir den Tag ueber da geblieben, waren mittags total lecker Fisch essen und haben abends da nochmal geschlafen und einen total geilen Sonnenuntergang gesehen.
Leider hab ich ja keine Digicam um euch zu seigen wie geil das da war, aber da ihr ja immer Fotos sehen wollt hab ich mal geflickrt. ;-)





Wie ihr seht wird das nichts mehr mit Mexico City, Anne fliegt morgen frueh nach DF und ich bleib hier und fahr von hieraus nach San Cristóbal oder so. Voll bescheuert, die haben hier alle keine Ahnung. Die Hotline von Iberia funktioniert nicht, da geht keiner ran (und das, obwohl ein Mexikaner angerufen hat) und die vom Flughafen sind auch bescheuert. Anne und Arturo waren eben da und die Frau meinte, der Flug nach Hause ginge um 12 Mittags, dabei steht im Internet, wenn man sich mit Annes Daten einloggt, dass er abends um 8 geht. Ausserdem wuerde sie ihn ja gerne rueckbestaetigen, was aber ja nicht geht, weil die Hotline ja nicht geht. Was ein Scheissdreck. Und die Frau am Flughafen wollte nicht in ihre Daten schauen damit Anne ihr ihre Daten von der webseite zeigen konnte. PennerIn.
Ich hoffe es geht alles glatt und sie ist uebermorgen wohlbehalten zu Hause!

22. Mai 2008

Mérida

Yo.
Da sind wir nun. Haben allerdings noch fast nichts von der Stadt gesehen. Am ersten Abend sind wir angekommen und in unser Hostel eingezogen, welches von einem Typen geleitet wird, der zwar nett ist aber irgendwie nen Schatten hat... Er hat die ganze Zeit geredet und wir wollten eigentlich erstmal einchecken und duschen und was essen, und das hat schon ne halbe Stunde gedauert, weil er so viel geredet hat... Nun ja. Am Abend waren wir dann was essen und haben beim Essen einen Typen getroffen, der uns zu einem Konzert am Abend eingeladen hat. Da sind wir dann spaeter auch hin, es war aber kein richtiges Konzert, sondern nur eine kleine Band in einer Bar. Aber trotzdem gut. Wir haben uns dann den Abend mit ihm unterhalten und er hat uns eingeladen, bei ihm zu wohnen. Am naechsten Tag haben wir uns dann getroffen und sind zu ihm gefahren. Allerdings stellte sich dann raus, dass er hier gar nicht wohnt, sondern nur ab und zu mal uebernachtet... Nun ja, wir sind jetzt trotzdem hier ;-) In einer Art WG mit Steve, einem aelteren Ami, der seit 4 Monaten hier wohnt und Arturo, einem Fotographen. Armando, der uns hergebracht hat, ist auch ab und zu mal da und ausserdem Mauricio, ein Freund. Hier sind wir nun seit vorgestern, leben hier umsonst und kochen dafuer fuer alle. Es ist sehr schoen ruhig, alle schlafen in Haengematten, es gibt kein einziges Bett im Haus, hihi. Es gibt sowieso recht wenig hier, da die das frisch gemietet (gekauft?) haben und es renovieren.
Gestern waren wir dann in der Stadt und haben Haengematten gekauft. Arturo hat eine total tolle, riesig, sehr eng geknuepft und total weich. Das liegt aber wohl eher daran, dass er sie schon 15 Jahre hat... Nun, so eine tolle haben wir nicht gefunden, dafuer zwei andere schoene, die wir aber evtl. heute nochmal umtauschen gehen wollen (wenn es geht), da sie schmaler sind als wir gedacht haben, und es ist besser wenn sie breiter sind, denn man schlaeft diagonal drin. Sehr bequem uebrigens, denkt man gar nicht, als BettschlaeferIn...

Gestern auf dem Weg in die Stadt sind wir mit dem Bus gefahren, und Armando und Mauricio hatten nicht genug Geld fuer den Bus, also haben sie kurzerhand ne Runde gesungen und dafuer Geld eingesammelt und hatten danach viel mehr als sie brauchten. Davon wollten sie uns dann noch Schuhe kaufen (wir sind ohne Schuhe in die Stadt gefahren), hihi. Das ist so anders. Hier ist so viel so anders, manches viel leichter, manches schwieriger, aber anders. Gestern hatten wir kein Wasser. Einfach so, weil kein Wasser da war. Das wuerde in Deutschland nie gehen. Da wuerde die ganze Strasse dem Zulieferer aufs Dach steigen. Oder gestern im Bus - einfach so singen, da wuerden sich voll viele Leute aufregen oder einen rauswerfen. Vieles ist einfach so, wie es grad ist, und wenn es halt nicht geht, dann geht es eben spaeter. Und dann brauch man sich auch gar nicht aufregen, sondern man warten einfach. Irgendwann wird es dann schon...
Gestern war es allerdings echt beschissen - Anne wollte TravellerCheques wechseln und die Frau sagte, ihre Unterschriften wuerden nicht uebereinstimmen, weil sie bei der einen den Vornamen ausgeschrieben hatte und bei der anderen nicht. Haha. Es ging 2 Monate so und ploetzlich verstoesst es gegen die Vorschriften. Dass ich nicht lache - wie deutsch... Naja, der Typ wollte uns dann erzaehlen wir sollten zu einer Wechselstube gehen, da wuerden sie die tauschen. ABER - dafuer sind die Teile ja da, dass man sie vor den Augen derer unterschreibt, die einem das Geld geben, und wenn man mit schon unterschriebenen ankommt sollte man eigentlich kein Geld dafuer bekommen... Wir hatten also ziemlich Angst, aus der Bank rauszugehen, denn wenn wir einmal draussen sind und die Wechselstube wechselt nicht kann man die Cheques in den Muell schmeissen... Gut dass wir Mauricio dabei hatten, so konnte er dem Typen erstmal erzaehlen dass er ein Arsch ist und uns dann in der Wechselstube helfen, die allerdings ueberhaupt kein Problem gemacht haben. Eigentlich ja scheisse, aber in dem Fall sehr gut...
Danach waren wir erstmal ein Eis essen auf den Schreck...
Und dann haben wir uns auf den Zócalo gesetzt und auf Arturo gewartet und Trommlern zugehoert und Mauricio hat seinen Schmuck zum Verkaufen ausgelegt und nachher gehen wir in die Stadt und vielleicht kaufen wir Schnuere und ich werd auch ein paar Armbaender machen. Wie die guten alten Freundschaftsbaender, nur advanced... Da hab ich was zu tun und ausserdem macht es Spass.
Was noch - ich hab die beiden Mex aus DF auf einen Job angesetzt und der eine hat vielleicht irgendwas, das waer doch nett.

So, jetzt hab ich euch erstmal wieder geupdatet ;-)

18. Mai 2008

Dedicado

Al final

krieg ichs mal hin, mal wieder was zu schreiben. Lo siento!

Ja, was ist denn so passiert in den letzten Tagen? Viel. Es ist schweinewarm, im Hostel gibts Internet, aber das ist so langsam, dass es keinen Spass macht dort was zu machen, ausserdem stuerzt es immer ab.

Wir haben die Ruinen gesehen. Von denen hab ich glaub ich noch gar nichts geschrieben, ausser dass ich da den Sonnenaufgang angeschaut hab. Waren ehrlich gesagt auch nicht sooo spektakulaer. Man kann in/auf nichts rein/rauf, alles ist abgesperrt, so dass man nur um die Ruinas rumrennt. Bisschen unspannend. Das geile ist allerdings die Location - halt direkt am Strand. Also auf Klippen ueber dem Meer. Und das Meer ist ja der helle Wahnsinn, aber das hab ich ja schon geschrieben. Hier ein paar Fotos mal von den Ruinen, die sind von Yariv, einem netten Israeli, er ist auch auf einem Bild drauf.





Da isser:



Was ist denn noch so passiert? Mh, seltsam, wir sind schon ewig hier... Und heute wollten wir nach Mérida, haben aber den Bus verpasst und muessen morgen fahren... Aber es ist auch echt schoen hier. I don't feel like leaving... Heute abend ist ein Konzert in einer Bar, in der ich schon dreimal war, ich bin gespannt.

Lena hat mir ein Armband gemacht, das ist voll toll, feuerfarben, also rot, orange und gelb. Sehr fein.

Wir waren schnorcheln in einer Cenote, also so eine Hoehle mit Wassereinschluss. Das war sehr geil. Wollten erst so hin und uns Schnorchelsachen ausleihen, aber dann haben wir zu dritt 50 Pesos mehr gezahlt und hatten einen Guide und eine kleine Tour, bei der wir unter einer Wand durchgetaucht sind und dann in einer kleinen Hoehle waren. Eigentlich war im Preis ein ausgedrucktes Foto mit drin, aber wir haben das gechanged und haben alle Fotos aufm USB-Stick gekriegt, juhu! Deswegen kann ich jetzt hier auch ein paar posten:













So, what else.

Heute war ich am Strand mit Helen, der einen deutschen, Yariv und Avijail, noch einem Israeli. Und Yariv war schnorcheln und tauchte nicht wieder auf. War ziemlich weit rausgeschwommen und kam halt einfach nicht wieder. Avijail ist dann los und hat dem Guard bescheid gesagt und die sind dann mit einem Boot rausgefahren. Aber er hatte einfach nur Spass, hat einen Mantaray gesehen und war total gluecklich. Nun ja, bisschen gruselig wars schon, im Meer kann man ja so schlecht Leute suchen...

Vor ein paar Tagen war ich mit Lena abends in einer Bar, gegenueber vom Hostel aufm Dach, und die Musik war total scheisse, so Technokram, aber dann hat sie ihre Pois geholt und dann hatten wir Spass, hihi. Heute abend spielen wir vielleicht ein bisschen mit Feuer, juhu!

Ausserdem hatte ich die letzten Tage nette Mitbewohner. Chinches. Bettwanzen. Mein Ruecken sieht/sah aus wie ein Streuselkuchen und es hat gejuckt, bzw. juckt immer noch wie die Sau. Ich bin nach drei Tagen in ein anderes Zimmer gezogen und hab alle meinen Sachen gewaschen, und heute morgen hab ich im neuen Zimmer noch eine gefunden, aber umgebracht. Mal sehen. Hoffentlich nehm ich die nicht mit, dann krieg ich die Krise...



Ich hab auch ein Foto von meinem Ruecken, aber das muss ich erst organisieren...

Ich hab noch was gelernt: Yom uledet sa me ach. Das heisst Herzlichen Glueckwunsch auf hebraeisch.

So. Genuch. Wenn mir noch was einfaellt gibts die Tage noch nen Post ;-)

12. Mai 2008

Eine Espressomaschine auf Reisen

Jetzt bin ich immer noch in Tulum, und Anne ist grad in Playa del Carmen, eine Freundin dort treffen. Da ich aber von allen Seiten gehoert hab wie touristisch es da sein soll bin ich lieber hier geblieben.

Gestern abend hab ich mich mit einem Suedafrikaner unterhalten (irgendwie strange, Afrika, weiss und hollaendischer Akzent, komische Kombi), der ist das erste Mal auf Reisen. Sagte, da dass da alles so eingeschlossen ist; alle wohnen in Haeusern mit Mauern drum und gehen nach 10 nicht auf die Strasse; reisen die Suedafrikaner nicht. Weil alles boese ist um sie rum so ungefaehr. Ja, und deswegen war er vorher noch nie ausserhalb des Landes (man kann ja auch nicht mal so eben ins Nachbarland, wie bei uns). Ja, und por eso wusste er nicht, was er mitnehmen sollte, hat 2 riesen Koffer und noch anderen Kram, voll viel warme Sachen und eben auch so bullshit wie eine Espressomaschine mitgenommen. Nun ja, mittlerweile war er 4 Monate unterwegs und wollte mal was nach Hause schicken... Erinnerte mich irgendwie an Lena in Barcelona...

Heute morgen bin ich dann um halb 6 aufgestanden und wollte mir den Sonnenaufgang anschauen. Bin mit dem Collectivo hingefahren und hab mich in die Ruinen eingesneakt (meine kriminelle Energie muss raus ;-P ), da war noch niemand, weil es zum Strand so weit war und nicht mehr viel Zeit. Das war voll schoen, hab da auf nem Felsen gesessen und in weiter Ferne (weiter noch als ihr seid!!!) die Sonne aufgehen sehen. Danach bin ich da noch ein bisschen auf den Felsen rumgekraxelt und hab einen Leguan geweckt und dann bin ich wieder heim zum Fruehstueck.

Im Hostel sind noch zwei andere deutsche Maedels, die eine wohnt hier im Ort, weiss nicht genau was sie macht, und die andere macht Schmuck, so geknuepfte Armbaender, Ketten und so und ist seit 7 Jahren auf Reisen. Sie heissen Lena und Helen. Haha.

Nach dem Fruehstueck haben wir ne Weile darum gesessen und geplaudert, ich hab meine Tasche genaeht (die hab ich heut morgen geschrottet) und dann bin ich an den Rechner und wollte meine Musik heile machen. Kann mir jemand helfen: Ich hab Musik in einem Ordner, und auf dem Rechner ist sie auch drin, der mp3-Player findet sie aber nicht. Dann hab ich ein bisschen hin und her kopiert, die Musik auf den Rechner kopiert, sie aufm Stick geloescht, wieder zurueck kopiert, von einem Ordner in einen anderen, und sie war immer noch nicht drauf. Und jetzt hab ich die Lieder in einen anderen Ordner, wo schon Musik drin war, reinkopiert, und da kann er sie lesen. Mueaeh?!¿¡

Danach bin ich durchs Dorf gelaufen, hab mir ein Eis gekauft und dann was zu essen, lecker Huhn mit Mole, das ist so Chilisosse mit irgendwas Suessem drin, Honig glaub ich. Megalecker. Auf der Strasse vor dem Restaurant stand so ein Typ und hat sich von einem Mex vollschwallen lassen, und der Typ sah aus wie Zaphod Beeblebrox (wehe, es fragt jetzt eineR wer das ist!). Unter meinem Stuhl war eine Katze, die hat sich die ganze Zeit den Schwanz abgeleckt, so dass der ganz zersaust war, die hiess Manteqilla (Butter). Nett, gell?

Jetzt geh ich gleich mal wieder ins Hostel und lerne ein bisschen Spanisch. Mal was anderes ;-)

Die Menschen von Sueniños haben uebrigens geantwortet, dass sie zur Zeit niemanden brauchen. Schahte eigentlich. Aber es gibt ja noch andere solche Sachen.

Schuess auch!

10. Mai 2008

Ein Arm in der Suppe

Und andere Koestlichkeiten.


Nun sind wir also schon ein paar Tage in Tulum. Im Lobo Inn, ein Hostel, welches von einem Deutschen gefuehrt wird (Lobo = Wolf(gang)), der ist aber leider grad nicht da, sondern auf Reisen. Schade eigentlich. Dafuer ist sein Vertreter da, ein Salsalehrer aus San Cristobal, der mir ziemlich auf die Eier geht, weil er schamlos baggert... Recht penetrant. Und dabei sieht er noch nicht mal gut aus. Heute fahren wir in ein anderes Hostel in der Stadt. Da soll es ein riesen Fruehstuecksbuffet geben, ich bin gespannt.

Der Strand hier ist schon ziemlich umwerfend. Richtig blaues Wasser, man kann beim schwimmen die eigenen Fuesse sehen. Als wir vorgestern am Strand waren hatten wir so ein Fluch-der-Karibik-Feeling, so dass wir uns direkt ne Flasche Rum kaufen mussten und uns an den Strand setzen. ;-)

Gestern dann waren wir schnorcheln, das war super! Sind mit dem Boot rausgefahren zu einem Mini-Korallenriff (nicht so ein ultra-buntes wie im Fernsehen, aber immerhin) und konnten da zwei Stunden rumschnorcheln. Laenger waer auch nicht wirklich gegangen, denn das ist ziemlich anstrengend. Musste mich ziemlich daran gewoehnen, nur durch den Mund zu atmen. Aber wenn man es erstmal raus hat ist es spitze, durch den Auftrieb von Flossen und Brille schwebt man einfach nur im Wasser, muss sich nicht ruehren und treibt nur so dahin, unter einem die Fische (ich hab Dori gesehen!). Und die Wellen tragen einen immer auf und ab, was witzig ist, denn dann kommt man immer nah an die Korallen und die Fische ran - nah, weit weg, nah, weit weg, nah... hihi...

Abends haben wir die Fische dann gegessen. Waren in einem Restaurant und ich hab einen Fisch Eintopf gegessen mit allem drin. Garnelen, Muscheln und Arme. Sah ein bisschen gruselig aus, so ein 10cm-Arm.... Naja, aber lecker wars und viel...

Abends taten mir die Fuesse weh von den bloeden Flossen. Hab lange keine Flecken mehr gehabt, aber jetzt hats richtig reingeschlagen und ist immer noch nicht wieder weg... ;( Naja, aber das war es wert!

7. Mai 2008

Spektakulaeres und weniger spektakulaeres

Weniger spektakulaer ist die Stadt in der wir grade sind. Ich mein, sie ist ganz nett, aber mehr auch net. Morgen fahren wir noch in das Museo de la cultura maya, das wird sicher gut, und dann weiter nach Tulum. Ach, etwas kleines spektakulaeres noch: Gestern haben wir in einem Laden eine Tasche mit einem Hakenkreuz gesehen. Direkt neben Reggae-Taschen und anderem eher nicht so rechten Zeug. Ob die das wussten?
Chetumal liegt direkt an der Grenze zu Belize, und das fuehrt mich direkt zum spektakulaereren Teil: Gestern sind wir mit dem Bus zur Grenze gefahren (nach Santa Elena!!!) und da die Tochter der Hostelbesitzer dort im Office arbeitet konnte ich locker flockig mein Visum verlaengern und habe nun weitere 180 Tage. Wodurch ich meine Verlaengerungsplaene natuerlich mal wieder an vorderste Front rueckten und heute morgen habe ich 100 mal (ungefaehr) bei Iberia angerufen und nun mein Rueckflugdatum auf den 2.7. verlegt!!! Das war aber auch ein Akt - erst ist Skype abgekackt, dann hatte ich jemanden an der Strippe, der hat einfach aufgelegt, als er englisch hoerte, und dann hab ich das noch 2mal vom Hosteltelefon gemacht bis ich das raushatte (dass die bei englisch auflegen - der INTERNATIONALE Flughafen von DF!!). Also hab ich mein Ticket einfach mal auf spanisch umgebucht. Hatte aber einen ganz netten und sehr fitten Menschen am Telefon, der sehr langsam gesprochen hat und auch ein bisschen englisch, so dass das ging. Plan: Nach San Cristobal gehen, da arbeiten. Tom hat fuer mich 2 Kinderhilfsprojekte rausgefunden, die werde ich mal checken.

Gestern abend sind wir dann frueh schlafen gegangen um heute frueh an die Laguna Bacalar zu fahren, was leider nicht so frueh wurde, auf Grund o.g. Telefonschwierigkeiten...
Aber die Lagune war sooooo geil!!! Tuerkises Wasser, und zwar _richtig_ tuerkis, durchsichtiges Wasser, (am Anfang) fast keine Menschen und Sonne. Anne hat Sonnenbrand, na toll. Was sehr komisch ist - die Menschen hier tun so, als haetten sie noch nie Menschen mit weisserer Hautfarbe als sie selbst gesehen. Ich mein, dass hier nicht sooo oft Europaeer rumrennen, okay. Dass man dann mal einen Blick riskiert, okay. Aber dass sie uns anstarren als waeren wir vom Mars, nicht okay. Ich mein, die hoeren ueberhaupt nicht mehr auf zu gucken. Nicht so wie man das eben so macht, man glotzt, und wenn der Angeglotzte das merkt schaut man schnell weg, nein, die glotzen als wuerden wir nicht merken dass sie glotzen.
Nun ja, die Lagune. Wir haben endlich meine Unterwasserkamera getestet, haha, in Tulum werden gleich die Fotos entwickelt!!!
Und Anne ist jedesmal die Hose runtergerutscht beim aus-dem-Wasser-klettern weil die so weit ist, hihi.

Auf dem Rueckweg sind wir mit dem Taxi gefahren, weil es genauso viel kostete wie der Bus, was frech ist, weil wir auf dem Hinweg einen Taxista gefragt hatten und der uns das Doppelte gesagt hatte...

Nun, jetzt sind wir wieder im Hostel und haben grad noch leckere Krabben gegessen und Bier getrunken (also ich, Anne mag kein Bier) und davor hab ich festgestellt, dass der scheiss Hostelhund an meinen Rucksack gepisst hat. Der gottseidank leer war, und auch nur an die Seite, sonst gaebe es jetzt einen Hund weniger auf der Welt...

Camarones con algo más

Camarones cocinadas (mucho)
Tomate
Cebolla (en piezas grandes)
Ajo
Cilantro
Aceite
Sal
Pimienta

-> Lecker

Spiderschwein

Will auch an der Decke laufen koennen, wie ein Gecko. Iguana. Ach ne, das heisst Leguan. Egal.

3. Mai 2008

Palenque und so

So, jetzt sind wir auch schon wieder weg ;-)
In Chetumal. Das war auch ein Abenteuer... Aber alles der Reihe nach:

Erstmal kamen wir in Palenque an, und die Frau an der Rezeption meinte, Anne sei nicht da, nur zwei Maedels, und die seien auf ner Tour und erst um 18Uhr wieder da. Also sind wir in die Stadt gefahren und als wieder wiederkamen meinte die Frau, die beiden seien abgereist und sonst seien keine Frauen im Hostel... Nun ja, ich bin dann mal rein und hab laut gerufen, und siehe da...
Nun ja...
Vorgestern war ich dann bei Agua Azul, das sind ganz viele Wasserfaelle hintereinander, sehr schoen, nur ultraviele Touris da, auch Mex, weil ja Tag der Arbeit war, und da hatten die auch frei. Unten, wo die Busse ankamen war es sehr voll, bin dann weiter hoch, da war es sehr nett. Erst dachte ich dass man da nicht schwimmen darf, weil ein paar Maenner in Uniform ankamen, aber die haben dann die Uniformen ausgezogen, sind in Unterhose baden gegangen und dann wieder arbeiten (!)... hihi...

Abends waren wir dann in einer der Bars auf dem Gelaende des Hostels (da sind mehrere zusammen), da war naemlich eine Feuershow. Ausserdem haben wir zwei Jungs aus San Cristobal getroffen, mit dem einen habe ich getanzt und mich wieder mal gefreut, dass hier alle (!) Maenner tanzen koennen - Maenner in Deutschland, lasst euch das gesagt sein, das schindet unglaublich Eindruck!! Ausserdem hab ich mir was ganz tolles gekauft - so ein Armband, was ueber die Hand verlaengert ist bis zum Finger, in rot geknuepft mit einem Rosenquarz drin (die Frau sagte, der ist fuer die Liebe - wenn ich das mal nicht gut gebrauchen kann ;( ).

Am naechsten Morgen bin ich dann um halb aufgestanden und hab illegale Sachen gemacht. Die Ruinen von Palenque sind in einem Naturschutzgebiet, fuer das man 20 Pesen Eintritt zahlen muss. Jedenfalls wenn jemand da ist, der einen abkassiert. Morgens um 7 ist da aber noch keiner. Dann bin ich zu den Ruinen gelaufen und da beim Ausgang rein, weil da auch noch keiner war. Immerhin 48 Pesos gespart ;-)
Palenque ohne Touris war schon beeindruckend, bin erst ne halbe Stunde in der Mitte auf dem Palacio rumgeturnt, das ist echt krass, wenn man sich ueberlegt, dass die Steine da 1500 Jahre alt sind... Ich wuerd gern wissen, wie das alles frueher aussah! Bestimmt schoen bunt angemalt!
Als dann um 8 die ersten Touristroeme (kein Witz!) kamen bin ich geflohen und einen Pfad im Wald hoch, da stand dran, dass der um 16:30Uhr geschlossen wird. Ich dachte, da ist ein Weg, der wird schon irgendwo enden, und hab mir Ruinen, oder wenigstens einen tollen Ausblick erhofft, aber nach ner dreiviertel Stunde kraxeln (auch um 8 ist es da wahnsinnig heiss und schwuel...) hab ich keinen Bock mehr gehabt und bin umgedreht. Nach 3 Minuten kam mir ein Mensch entgegen, der noch weiter hoch wollte, nun, bitte. Ich bin wieder runter und hab unten erstmal Pause gemacht, Kekse gegessen und auf ne deutsche Reisegruppe gewartet (um noch ein bisschen zu schmarotzen), aber es kamen nur 2 hollaendische Gruppen. Und dann kam auch irgendwann der Typ, ein netter Pole, und hatte festgestellt, dass auch weiter auf dem Weg nichts war. Nun gut, ein Mensch von da meinte noch, dass man wohl Ruinas im Wald sehen koennte, aber nur wenn man wuesste wo. Tolle Wurst. Der Wald allein war auch nett. Urwald halt.

Dann sind wir noch ein bisschen zu zweit auf den Ruinen rumgeturnt und sind dann noch ins Museum, auch sehr beeindruckend, die haben da einen Nachbau der Grabkammer im Templo de las inscripciones, das war echt krass. Frueher durfte man in die echte Grabkammer noch rein, aber jetzt nicht mehr ;-( Da konnte man ein Video von dem Entdecker der Kammer sein, das muss echt abgefahren sein, irgendwo rein zu gehen, wo seit 1500 Jahren niemand mehr drin gewesen ist... Und die letzten die drin waren waren irgendwelche Mayapriester....

Dann bin ich wieder ins Hostel und hab erstmal geduscht, welch Wohltat! Und dann sind wir in die Stadt, Anne und ich, haben Geld geholt und Busfahrkarten und dann versucht, im Internetcafe einen Flug zu finden von Mérida nach DF, was sich als schwierig herausstellt, weil wir nicht rausgefunden haben, ob die dort Flughafensteuern kassieren. Wenn ja fahren wir lieber Bus, aber der braucht halt 22 Stunden, das ist ja nicht so unglaublich spassig. Mal sehen.

Dann sind wir mit dem Bus hierher, nach Chetumal, und waren nachts um 3 da. Sehr schoen. Aber ich hatte ja in weiser Voraussicht Hostels rausgesucht. Leider in Campeche, weil ich die beiden Orte schon verwechsel seit ich hier bin, warum also nicht nochmal im entscheidenden Moment...?!

Der Taxifahrer hat uns dann irgendwo hingefahren wo wir schlafen konnten und eben sind wir dann in ein Internetcafe und haben das einzige Hostel in Chetumal (jedenfalls das einzige was das Internet findet) ausfindig gemacht und dan sind wir nun. Kostet 98 (!) Tacken, dafuer ist Fruehstueck dabei und Internet (JUHU!).

Also, schuess, bis bald.