11. Februar 2008

Morgestraich

Ich hab ja gesagt, dass ich eigentlich keine Bilder machen brauch, weil, im Dunkeln Laternen mit dem Handy zu fotografieren muss eigentlich in die Hose gehen, ähnlich erschütternd sind die Bilder auch geworden, deshalb: Bei google nach Bildern suchen, die sind besser.

Gefroren haben wir wie die Schneider, mir war lang nicht mehr so kalt. Und die erhoffte wärmende Mehlsuppe gabs auch erst um 6, da war ich schon halb erfroren.

Aber, um was gehts eigentlich? Lesen Sie:

Morgenstraich, der: Nachts um 4 geht in der Altstadt von Basel das Licht aus (alles!) und dann ziehen die Narrenzünfte mit Laternen auf dem bemaskten Kopf und großen, mit (politisch o.ä.) "Sujets" beschriebenen und bemalten Laternen durch die Stadt und machen dazu gruselige Musik mit Piccoloflöten und Trommeln. Das alles könnte sehr erhebend sein, wären da nicht die Menschen, die fortwährend zwischen den Zügen hin und her rennen wie von der Tarantella gestochen und eine unglaubliche Unruhe da rein bringen, ohne die alles sehr viel getragener wirken würde. Dazu diese manchmal schrille, fast militärische, gruselige Musik, ist schön sehr abgefahren. Hab mal versucht, die Stimmung auf Video (also Ton, war ja dunkel) zu bannen, was natürlich nicht gelingen kann. Aber seht (hört!!) selbst. Aber vorher das Licht ausmachen. Wer da keine Gänsehaut kriegt ist selber schuld...


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Komm mal auf nen warmen Tee voobei und erzähl mehr:
vom Frieren in der Nacht...
wer hätte das gedacht...
das macht doch nur die Lena...
und sonst keena!