Im eiskalten Existenzkampf lässt der existentialistische Survival-Schrecken zwei unterschiedliche, letztlich verzerrt gespiegelte Gemeinschaften gegeneinander antreten. Auf der einen Seite steht das physische Primat der ungleich stärkeren Untoten, die rücksichtslos ihren eigenen Fortbestand sichern. Dieser protofaschistischen Körperideologie kann sich das fragile Menschengrüppchen nur widersetzen, wenn die Solidarität unter den Schwächeren nicht der inhumanen Logik des "Survival of the Fittest" geopfert wird.http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,516095,00.html
8. November 2007
Elegante Garstigkeit
Auf SpiegelOnline wird ein neuer Kinofilm vorgestellt, 30 days of night, in dem während der 30 Tage dauernden Nacht in Alaska ein Dorf von Vampiren überfallen wird. Der langweilige Kampf zwischen Gut und Böse wird vom Autor des Artikels in derart philosophischer Art dargestellt, dass man kaum glauben kann es handle sich um einen ordinären Vampirfilm:
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