25. April 2008

Zwischendurch

mal ein paar Bilder vom Hostel "mi casa", wo wir grad wohnen, damit ihr auch wisst, wo ich grad bin.

Der Innenhof, von unserer Zimmertuer aus fotographiert:



Nochmal, hier mit Hund, Che, welcher der Besitzerin, Carolina, gehoert:



Mein Bett (ohne weiteren Kommentar):



Fruehstueck auf dem Dach:

Geburtytag

Vielen Dank fuer eure ganzen lieben Wuensche! Das ist schoen zu wissen, dass ich so weit von zu Hause weg bin und trotzdem so viele liebe Menschen an mich denken!!!

Leider konnte ich erst jetzt die ganzen Mails beantworten, gestern hab ichs peinlicherweise grad mal ins Internetcafe geschafft zum Mails lesen...
Hab mit Anne reingefeiert, und wohl einen Margarita zuviel getrunken, so dass ich am Burtytag ziemlich zerschreddert war. Nun, ich beschwer mich nicht, selba schuld! Dafuer hatten wir einen sehr lustigen Abend! Sind durch San Cris gelaufen auf der Suche nach was offenem, und in einer Bar/Disko gelandet, wo wir mit den Tuerstehern Salsa getanzt haben. Heute abend gehen wir wieder hin, da eine Reggae (wie schreibt man das nochmal?)-Band spielt. Auf dem Weg durch die Stadt hat Anne einen Strassenhund adoptiert und ihn Gringo genannt. Das hat einiges Gelaechter bei unseren Tuersteherfreunden hervorgerufen ;-)
Gestern dann haben wir ein bisschen gefeiert, ich mit Pfefferminztee, die anderen mit Torte. Rene hatte naemlich auch Geburtytag und hat eine Torte gekauft, die ich jetzt, wenn ich gleich heim gehe, endlich mal probieren werde.



Hier kann man erkennen, dass ich etwas zerstoert gucke, Kerzen anzuenden ging aber noch:



Auspusten auch:



Links im Bild sieht man eine tolle Pooh-Karte, die hab ich von Rene geschenkt bekommen. Ausserdem hat mir Tom ein spanisch-spanisch Woerterbuch geschenkt und einen Block, auch mit Pooh drauf, zum Lernen, von Anne und Rene hab ich ein TShirt mit einem daemlich guckenden Frosch drauf bekommen ("der hat mich so an dich erinnert...") und von Anne eine ganz schoene Kette, die wir am Tag vorher gesehen hatte. Mit Tuerkisen drin und ganz bunten Steinen.

Ach ja, ich werde in unserer Ehe uebrigens die Hosen anhaben (nich war, wer beim Torte anschneiden die Hand oben hat - gilt das auch wenns mit Absicht war? ;-) ):



Jetzt geh ich mal gleich die Torte probieren (erst noch was ueber cocodrilos schreiben)!

20. April 2008

Tanz, Caracol und Fraktal

So, das war mal ein langer und ereignisreicher Tag gestern...
1. Tanz, 2. Caracol Oventic, 3. Fraktal

1. Morgens sind wir los, um eine Kirche anzuschauen, deren Namen ich vergessen habe, es ist auch eigentlich mehr ein Kloster. Vorgestern abend haben wir noch spanischlessons gemacht, so dass ich gezwungen wurde, den Erklaerungstext auf dem Schild vor dem Kloster zu uebersetzen, auch wenn er auf der anderen Seite auf englisch stand. Nun ja, ich war ganz gut ;-)
Auf dem Platz vor der Kirche ist die Casa de las Culturas, so eine Art Gemeinschaftshaus, und da ist grad Kinowoche. Wir sassen also so vor der Casa und haben uns das Kinoprogramm angeschaut, als ploetzlich hinter uns jemand anfing zu trommeln. Zwei Menschen, eine hochschwangere Frau mit Trommel, und ein in weiss gekleideter Mann mit riesem Federkopfschmuck, hatten grade eine Art Beschwoerungstanz angefangen. Die machen Workshops in der Casa und haben dafuer Werbung gemacht. Der Typ hatte einen riesigen bunten Federkopfschmuck an, eine Floete und eine Muscheltrompete, auf denen er abwechselnd spielte. Der Ton der Muschel hat mir richtig die Nackenhaare aufgestellt, klang irgendwie gespenstisch. Dazu hatte er Rasseln um die Fussgelenke und tanzte, wenn ich die Augen zugemacht habe konnte ich fast den Dschungel und die Pyramiden sehen, auch wenn ich natuerlich nicht weiss, ob das ueberhaupt was damit zu tun hatte...



2. Tom hatte im Hospitalityclub verschiedene Leute angeschrieben, eine meldete sich gestern, Rosario (wir dachten erst, das sei ein Kerl...), und fragte, ob wir mitkommen wollten zu einer Zapatistengemeinde, sie haette da was zu erledigen. Mussten wir da nachdenken?
Wir trafen uns also um 1 und fuhren dann mit einem Collectivo in die Berge (da wars echt empfindlich kalt, und wir hatten nicht viel an, schnatter...). Irgendwann kam dann ein Schild, "Sie befinden sich jetzt in zapatistischem Territorium". Gaensehaut erster Teil. Nach ein paar Minuten hielt das Collectivo an einem Schild, alles fuer alle, und wir standen vor einem Gatter, dahinter ein Typ mit rotem Tuch vor dem Gesicht, der unsere Paesse sehen wollte. Gaensehaut zweiter Teil. Gut, alles kein Problem, wir wurden durchgewunken in eine Huette, so ne Art Empfangsbuero, dort mussten wir noch sagen, was wir arbeiten und unser Anliegen vortragen.
Von dort gings weiter ins "gobierno", also in das Haus, was im Moment den "Regierungssitz" hat.

Die wechseln das staendig, damit jedeR mal "Regierung sein darf". Das, wo wir dort waren war eine Caracol, also eine Art zentrale Kommune, die fuer die ganzen umliegenden Doerfer verantwortlich ist. Vor dem gobierno mussten wir noch ne Zeit lang warten, weil drinnen grade Abgesandte aus einem Dorf waren, die irgendein Anliegen besprachen. Auf Tzotzil, einer Mayasprache (in der Gegend hier werden 12 (!) verschiedenen Mayasprachen gesprochen, eine davon von nur 200 Menschen, alles aeltere, so dass die wohl bald austerben wird...).
Nun, ja, irgendwann waren die auch fertig, und wir durften rein. Ich hatte viel erwartet, aber nicht das: 5 Personen, Maenner und Frauen, alle mit schwarzen Zapatistenmuetzen. Gaensehaut dritter Teil......
Das sind sie nicht, aber so in etwa:

Bei denen mussten wir dann auch noch mal unseren Namen aufschreiben. Rosario trug dann ihr Anliegen vor, sie ist die Gesandte einer Vereinigung aus Guatemala, die naechste Woche herkommen und gerne die Caracol besuchen wollen, und dann besprachen sie wie das ablaufen sollte. Wir mussten dann noch in ein anderes Haus, weil die 5 bemuetzten nicht fuer politischen Austausch zustaendig waren. Dort sassen wieder zwei Maenner mit Muetzen.
Diese Muetzen haben uebrigens einen ziemlich spannenden Symbolcharakter: Die Indigenen bedeckten frueher, wenn sie nachts unterwegs waren, ihr Gesicht, um unsichtbar zu sein (weil das Gesicht, das einzige ist, was nachts "leuchtet", der Rest ist ja von Kleidung bedeckt). Ausserdem wurden sie die letzten 500 Jahre, die gesamte Kolonialzeit, vom Rest der Bevoelkerung ignoriert und nicht gesehen. Nun tragen sie Muetzen und verbergen ihr Gesicht, und nun werden sie gesehen. Ironie¿?
Nach dem offiziellen Kram sind wir dann noch ein bisschen durchs Dorf gelaufen und haben einen kleinen Laden mit Kleidung und Schmuck angeschaut und sind dann heimgefahren.






3. Fraktal ist eine Band, die gestern in einer Kneipe hier gespielt haben. Sehr geile Musik, ein Akkordeon, ein Bass, eine Gitarre, ein Cello und eine Djembe.
Guckst du hier: http://www.myspace.com/fraktalmexico
Leider haben sie nicht wirklich lang gespielt, aber super wars trotzdem!

Hier noch mal Bilder vom Markt:

Die Frauen tragen hier alle so schicke Fellroecke:


Morgens hab ich uebrigens noch meine Tasche gewaschen...

18. April 2008

Abends geht dann die Sauferei los, die heisse

So, angekommen in San Cristóbal. Die Nacht im Bus war ueberraschenderweise gar nicht so kalt wie angenommen, das war nett, und der Busfahrer ist auch gefahren wie ein Mensch, so dass man nicht dauernd vom Sitz gefallen ist.
Jetzt sind wir in einem total netten Hostel, das ist ganz bunt angemalt und man kann auf dem Dach sitzen.

Wir waren gestern erstmal auf dem Markt, der ist zur Haelfte ueberdacht, ueberall riechts nach Essen und zwischendurch kann man sich die Haare schneiden lassen oder die Hose kuerzer naehen.

Hier haben wir Hueraches gegessen, so ne Art Tacos in laenglich, sehr fein.

Und da haette ich gerne mal meine Hand reingesteckt, aber ich glaub dann haette ich Aerger bekommen...

Hinter dem Markt ist eine Kirche, die hat eine total schoene Fassade, leider mit einem Netz davor, dass keine Tauben da wohnen.

Von innen so:

Und um die Kirche rum ist ein Markt de artesanías, also Kundsthandwerk, das war auch toll, ganz viele bunte Sachen, schoener Schmuck aus Samen, Semillas, und Bernstein und Jade. Und eine Gruppe Maedels, die uns angesprochen haben wo wir herkommen und ob sie ein Interview mit ihnen machen wuerden. Die hatten eine Seite in ihrem Englischbuch, wo man jemanden interviewen sollte ueber seine Schule und wo er herkommt und so, und dann haben wir das ausgefuellt fuer die und die standen die ganze Zeit um uns rum und haben gegiggelt.
Abends sind wir dann noch mal auf dem Markt essen gewesen, hier (nein, ich weiss nicht, was ich da mache und warum ich da auf dem Bild mit drauf bin...):
Wieder mal leckere Tacos.
Abends waren wir auf dem Zócalo, dort war glaub ich der ganze Ort versammelt. Und es gab sowas aehnlichens wie Gluehwein, nur aus Piña, sehr lecker. Man darf hier keinen Alkohol auf offener Strasse trinken, deswegen hatten die einen Pappbecher mit irgendwas nebendran stehen und wenn man wollte haben sie aus dem Pappbecher was in den heissen Saft gefuellt. Feinfein. Schon lustig, tagsueber ist es heiss, alle reden halbnackig rum und verkaufen Tacos auf der Strasse und abends verkaufen die selben Leute Saft und dann geht die Sauferei los. Nun gut, uns wars recht, denn es war schon recht kalt so...

Hier noch was fuers Schwein:

17. April 2008

Los cocodrilos al moto

Am Montag haben wir uns ein Moto ausgeliehen und sind durch die Gegend gefahren.
Es war mal wieder bruetend heiss, aber mit Fahrtwind gings. Nur stehenbleiben war ploeht und natuerlich aufs Moto aufsteigen, nachdem es in der Sonne gestanden hatte. Da hat man fast durch die Hose durch einen Sonnenbrand gekriegt...

Also, hier fahren grad nach Sueden, auf der Suche nach was spannendem:

Ganz schoen schnell...

Ich fahre, eh klar

Irgendwann ging dann rechts eine "Strasse" (mehr ne Schotterpiste, recht bescheiden zu fahren...) rein nach Puertocito, kleiner Hafen:

War aber kein Hafen, nur ein Dorf, was aus dreieinhalb Huetten bestand und ein Riesenstrand mit ganz viel Steinen und Riesenwellen, hier sieht man dann eher die Steine

und auch mal das Moto. Da stehts:

Da lagen ueberall Steine rum, und wenn man so am Rand vom Wasser stand haben die Wellen einem die Steine beim auf den Strand rollen an die Fuesse gehauen und beim wieder vom Strand weg rollen auch noch mal. Aua. Aber es gab auch Muscheln. Gut, dass in meinem Rucksack nur begrenzt Platz ist. Und gut, dass ich weiss, dass solche Sachen ja meistens nass besser aussehen als trocken. Aber Mama hat ja ein Miniaquarium...

Dann sind wir da wieder weg gefahren und zu einem Flussdelta, was uns der Motoverleihmensch empfohlen hatte, was aber nicht so toll war, da das Wasser ungefaehr 10 cm tief und pisswarm war. Naja, aber es sah nett aus.

Dann sind wir wieder zurueck gefahren und noch mal in die andere Richtung aus dem Ort raus, Richtung Laguna de Manialtepec. Dort sollte mal Krokodile sehen. Angeblich. Hatte uns auch der Motoverleihmensch gesagt. Es gab aber keine, dafuer Mangroven, auch nicht schlecht

und auch noch einen schoenen Sonnenuntergang

den ich natuerlich auch fotographieren musste

Das war ein schoener Tag und in 3 Stunden gehts los nach San Cristobal De Las Casas.

12. April 2008

Oh sueueuess!

Nachtrag:



Das ist ein Kugelfisch, den haben wir am Strand gefunden ;-)

Auf'm G'sischt

gsesse hat mir heut nacht ein Gecko. Nun ja, dann sind wenigstens keine Muecken in der Naehe ;-)
Jetzt gibts endlich mal ein paar Fotos, bitte sehr.
Gestern abend haben Tom und ich eine Kokosnuss geknackt. Das heisst, wir haben sie erst versucht, von der Palme runterzukriegen, was schon schwierig genug war, weil wir eine gruene haben wollten, das hat aber trotz Besenstiel und Schlaufe nicht funktioniert, so dass wir dann eine andere genommen haben:

Dann hat Tom ein bisschen mit einem stumpfen Messer aus der Kueche drauf rumgekloppt, das hat die Nuss aber nicht weiter gejuckt. Nur irgendwann kam Steve, der Besitzer des Hostels, hoch und wir dachten, jetzt fliegen wir bestimmt raus, Krach, Messer stumpf machen, Dreck in der Kueche... Nun ja, er guckte sich das nur kurz an und sagte dann "hey man, what are you doing there? - I have a big knife!" Das knife war eine Machete

mit der ging es dann schon besser:

Wie man sieht hats geklappt, haehae. Nur der Saft war halt ein bisschen ausgelaufen, nun ja, wir haben ja noch ein bisschen Zeit es zu lernen ;-)

Das ist uebrigens der Mann, dem die Kamera gehoert:


Abends waren wir dann zusammen auf einem Felsen am Meer und haben Wein getrunken. Das war vielleicht ein geiler Platz - nur Felsen, und unter einem krachen dann die Riesenwellen an die Felsen. Wir haben Sterne geguckt und ich hab neue Sternbilder gelernt. Auf der anderen Seite der Bucht waren irgendwelche Leute auf Nachtwanderung, hab dann mit meiner Stirnlampe Morsezeichen gegeben, aber sie haben nicht reagiert.

Jetzt sind wir in ein anderes Hostel umgezogen, ohne Steve und naher am Wasser. Wahrscheinlich bleiben wir noch bis Mittwoch und fahren dann nach San Cristobal de las Casas. Da gibts dann zwar kein Meer mehr, dafuer hoffentlich weniger Drecksmuecken und viel Kultur.

Al la proxima!

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@Nora: Klar, eine von den kleinen oder lieber eine ausgewachsene, die wiegt dann 500 kilo ;-)

@Wolfram: Hey, schoen, dich hier zu "sehen"!! Gehts euch allen dreien gut?

@r: Ja, du musst die Buchstaben abtippen, sonst gehts nicht ;-) Jetzt hats ja geklappt!

9. April 2008

Nix

Das machen wir hier den ganzen Tag...
Puerto Escondido ist dafuer eigentlich geschaffen. Im Reisefuehrer steht: Was kann man in PE machen? Nichts, ausser surfen, baden, essen und trinken. Genauso ist es. Sind jetzt seit Sonntag hier und haben eigentlich nichts gemacht.
Schlafen, essen, baden.
Gestern abend im Bad die erste nette Kakerlake. Hatten schon welche am Busbahnhof gesehen, die waren aber nur klein, die gestern war gross und ausserdem in der Dusche... Bestimmt streichholzschachtelgross. Apropos - streichholzschachtelgross waren auch die Schildkroeten, die wir vorgestern zu Wasser gelassen haben. Ganz suess!!! Heute abend fahren wir wahrscheinlich hin und gehen mit den Leuten von der Station dort die Eier einsammeln, die die grossen Kroeten immer im Sand vergraben. Hoffentlich sehen wir bei der Gelegenheit auch grosse. Die groessten koennen bis zu 500 kilo schwer werden!!!
Vorhin war ich auf dem Markt hier in der Stadt mit einem von zwei ganz lieben Oesterreichern, die hier auch wohnen. Danach haben wir 2 Stunden im Schatten (!) gesessen und gequatscht, und ich hab glaub ich ein bissle Sonnenbrand...
Ja, mehr gips eigentlich nicht zu sagen, alles ist unspannend hier, vll bis auf den Typen, der das Hostel betreibt, Steve. Hab ich gesagt, er sei nett? Falsch. Er ist der totale Vollidiot. Pault die ganze Zeit rum, nervt, mault, hat schlechte Laune. Ich glaub dem ist den ganzen Tag langweilig. Aber mehr schreib ich jetzt nicht, sonst werd ich aggresiv...
Noch was nettes: Heute abend freu ich mich schon auf die Schildkroeten, und morgen frueh aufs Baden mit Tom, dem einen der beiden. Tagsueber kann man eigentlich nicht an den Strand, sonst wird man zum Steak, deswegen gehen wir immer morgens.

Hasta luego, ich schicke euch Sonne!

6. April 2008

Scheiss Idee

Heut morgen sind wir mit dem Bus hier angekommen. Die Busfahrt war - sagen wir mal - gewoehnungsbeduerftig. Wir sind mit dem ersten Bus nach Acapulco gefahren, der hatte eine Wand zwischen dem Fahrer und dem Rest, es lief ein Film auf englisch, mit spanischen Untertiteln, es war aber so leise, dass man nichts verstanden hat. Und es war eine Bergstrecke, und uns ist ziemlich schlecht geworden. Dann waren wir um 12 in Acapulco und mussten mit einem Taxi zum naechsten Busbahnhof fahren, weil der Bus nach Puerto Escondido von einem anderen fuhr. Ja, keiner von dem Busbahnhof verstand englisch, und wir wollten wissen, ob das alles so richtig ist, nun ja, ich hab mich dann so durchgeboxt mit spanisch, und dann hat uns einer von den Jungs ein Taxi angehalten.
Am naechsten Busbahnhof haben wir dann was gegessen und auf den Bus gewartet. Das war komisch, da da ein paar Strassenkinder auf dem Boden lagen zum Schlafen, und uns mal wieder ueberdeutlich der Unterschied klar geworden ist, auf den man in diesem Land immer wieder trifft.
Der zweite Busfahrer war der Teufel. Bzw. ist gefahren wie dieser.
Es war ein Bus mit Klimaanlage, diese werden schon die fahrenden Kuehlschraenke genannt, und so war es auch. Wir hatten extra einen Pulli mitgenommen, was bei 30 Grad im Schatten etwas komisch wirkt, und es war immer noch zu kalt und hat gezogen wie Hechtsuppe.
Noch dazu war die Strasse nicht das, was man gemeinhin Autobahn nimmt, oder vielleicht Landstrasse, eher wie die Hauptstrasse in Leveste... Und auch - Bubbles auf der Strasse, die noch schlimmer werden, wenn man so tut als wuerde man sie nicht sehen und immer kurz vorher abbremst, so dass die Insassen fast von ihren Sitzen fallen. Nicht zu vergessen die automatische Geschwindigkeitsbegrenzung, die immer anfaengt zu piepsen, wenn man schneller als 98 faehrt. Und wenn man eine digitale Tachoanzeige vor der Nase hat sollte man annehmen, dass man dann eben nicht schneller als 98 faehrt, um das nervige Piepsen zu vermeiden. Nein, denn unser Fahrer war leider minderbemittelt.
Nun ja, um das ganze abzurunden war ich am Ende noch auf dem "Klo". Mehr dazu schreibe ich an dieser Stelle nicht.
Jetzt sind wir in einem Hostel, was uns zweite deutsche Maedels am Busbahnhof empfohlen haben. Der Typ ist ein Freak, aber nett.

gute Nacht

Ich sach euch mal was

Demwegen nich Acapulco:


Noch Fragen?